Pressemeldung der SPD-Fraktion

Aus der Bezirksvertretung vom 11.06.2026

Die Bezirksvertretung Walsum hat am 11. Juni 2026 erneut getagt. Die SPD-Fraktion freut sich besonders, Herrn Milek offiziell als neuen Bezirksmanager für Walsum begrüßen zu dürfen. Für seine neue Aufgabe wünschen wir ihm viel Erfolg und freuen uns auf eine vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit.


Im Rahmen der Sitzung wurde unter anderem über die Verwendung von Mitteln zur Pflege des Ortsbildes sowie zur Förderung kultureller Angebote entschieden. So unterstützt der Großteil der Bezirksvertretung erneut verschiedene Veranstaltungen und Vereine im Bezirk. Zuschüsse erhalten unter anderem örtliche Feste, der Männergesangsverein sowie Viktoria Wehofen. Auch die drei großen Walsumer Schützengesellschaften können sich erneut über finanzielle Unterstützung freuen, damit ihre traditionellen Schützenfeste weiterhin auf einer soliden Grundlage stattfinden können.

Für die SPD ist klar: Unsere Vereine leisten einen unverzichtbaren Beitrag für das gesellschaftliche Leben in Walsum. Vereine sind das Herz von Walsum. Sie schaffen Begegnungen, stärken den Zusammenhalt und prägen das Miteinander im Bezirk. Deshalb müssen Fördermittel weiterhin unkompliziert und verlässlich dort ankommen, wo sie den Menschen vor Ort zugutekommen. Das bestehende Verfahren wird bereits durch die Verwaltung auf sachliche und rechnerische Richtigkeit geprüft und hat sich über viele Jahre bewährt. Hier sind sich alle demokratischen Parteien einig.


Ein weiteres Thema der Sitzung war die Sicherheit im Allwetterbad. Hintergrund war ein Antrag, der sich auf einen Vorfall vom 25. Mai 2026 bezog, bei dem Minderjährige Opfer eines mutmaßlichen sexuellen Übergriffs wurden. Die vorgeschlagenen Maßnahmen umfassten unter anderem Alkoholverbote, Taschenkontrollen und erweiterte Hausverbote.

Für die SPD-Fraktion steht außer Frage, dass der Schutz von Kindern und Jugendlichen höchste Priorität haben muss. Gerade deshalb dürfen Sicherheitsmaßnahmen nicht nach ihrem öffentlichen Eindruck, sondern müssen nach ihrer tatsächlichen Wirksamkeit bewertet werden. Eine willkürliche Erweiterung der bestehenden Sicherheitsmaßnahmen kann nicht das Ziel verantwortungsvoller Politik sein, zumal ein Teil der geforderten Maßnahmen längst greift. Die Ablehnung des Antrags erfolgte daher ausdrücklich nicht, weil mehr Sicherheit unerwünscht wäre, sondern weil die vorgeschlagenen Maßnahmen keinen erkennbaren Zusammenhang mit dem konkreten Vorfall aufweisen. Weder ein Alkoholverbot noch Taschenkontrollen hätten einen solchen Übergriff verhindert.

Wer die Sicherheit im Allwetterbad weiter verbessern möchte, sollte auf Maßnahmen setzen, die tatsächlich geeignet sind, Risiken zu reduzieren und Straftaten zu verhindern. Symbolpolitik hilft den Betroffenen nicht weiter. Positiv ist zudem festzustellen, dass die Zahl sicherheitsrelevanter Vorfälle im Allwetterbad in den vergangenen Jahren durch die bereits von DuisburgSport ergriffenen Maßnahmen insgesamt zurückgegangen ist und die bereits bestehenden Mechanismen auch in diesem konkreten Vorfall Wirkung gezeigt haben.

Weitere Informationen und Entscheidungen sowie alle weiteren behandelten Tagesordnungspunkte können im Ratsinformationssystem der Stadt Duisburg eingesehen werden:


https://sessionnet.owl-it.de/duisburg/bi/si0057.asp?__ksinr=20095023

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