SPD-Walsum begrüßt neuste Entwicklungen bei Umgehungsstraße und Logport VI

SPD-Walsum begrüßt neuste Entwicklungen bei Umgehungsstraße und Logport VI

Mit großer Freude reagieren die Walsumer Sozialdemokraten auf die aktuellen Entwicklungen bei der Realisierung von Logport VI und der Umsetzung der Umgehungsstraße Walsum. 

Umgehungsstraße Walsum

Die lang ersehnte Umgehungsstraße für Walsum nimmt weiter Gestalt an. „Die Walsumer SPD begrüßt die Fortschritte bei der Realisierung der Umgehungsstraße für Walsum. Mit der formalen Beauftragung der DIG (Duisburger Infrastrukturgesellschaft) mit dem Projekt, nimmt dieses jetzt noch weiter an Fahrt auf. Die Fertigstellung der gesamten Umgehungsstraße spätestens im Jahr 2025 wird für die Walsumerinnen und Walsumer ein Meilenstein bei der Entlastung von Lärm und anderen Belastungen durch LKW sein. Die Umgehungsstraße wird, gemäß den aktuellen Planungen, innerhalb der kommenden fünf Jahre Realität werden“, so Benedikt Falszewski, stellv. Fraktionsvorsitzender der SPD-Ratsfraktion und Vorsitzender der Walsumer SPD.

Logport VI

Auch bei Logport VI geht es weiter voran. Bereits im Juni will ein dänisches Logistikunternehmen mit dem Bau einer Niederlassung in Walsum beginnen und diese 2021 in Betrieb nehmen. „Wir begrüßen die Schaffung von vielen neuen Arbeitsplätzen in Walsum durch die Ansiedlungen von Unternehmen, wie beispielsweise dem dänischen Logistikunternehmen DSV, auf dem Logport VI-Gelände. Duisburg benötigt diese Arbeitsplätze und die daraus resultierenden Steuereinnahmen dringend“, so Detlef Frese, SPD-Fraktionsvorsitzender in der Walsumer Bezirksvertretung und Georg Salomon Bezirksbürgermeister Walsums.

LKW-Verkehr reduzieren

Gleichzeitig fordern die Walsumer Sozialdemokraten allerdings auch, dass die Belastung der Bevölkerung durch zunehmenden LKW-Verkehr so gering wie möglich gehalten wird. „Die Anlieferung soll über die Transportwege Wasser, Schiene und Straße erfolgen. Dies halten wir für 

vollkommen richtig und geboten. So können die anfallenden Verkehre bestmöglich im Sinne der Walsumerinnen und Walsumer verteilt werden. Wir wollen, dass die Transportkapazitäten auf dem Schienen- und Wasserweg voll ausgeschöpft werden, um den LKW-Verkehr so stark wie möglich zu reduzieren. Darüber hinaus nimmt die Realisierung der Walsumer Umgehungsstraße bei der Verkehrslenkung für uns eine zentrale Rolle ein. Allerdings erwarten wir bis zu deren nun absehbaren Fertigstellung im Jahre 2025, auch kurzfristige Maßnahmen, um den LKW-Verkehr bis dahin, und darüber hinaus, so zu lenken, dass die Verkehre die Menschen so wenig wie möglich beeinträchtigen. Wir glauben, dass dies die Akzeptanz für die neuen Logistikansiedlungen in Walsum deutlich erhöhen wird. So ist es für uns von zentraler Bedeutung, dass die LKW-Verkehre auf die Hauptstraßen begrenzt werden. Sollte dies auf freiwilliger Basis nicht gelingen, fordern wir LKW-Fahrverbote für einzelne belastete Nebenstraßen. 

Des Weiteren halten wir die Schaffung eines LKW-Parkplatzes auf dem Logport VI-Gelände für dringend erforderlich, um die Bürgerinnen und Bürger vor einer übermäßig hohen Zahl parkender LKW in Wohngebieten und den damit einhergehenden negativen Begleiterscheinungen zu schützen. Diese treten vereinzelt bereits jetzt auf. Daher fordern wir LKW-Parkverbote für bestimmte Straßenzüge in Walsum schnellstmöglich zu realisieren“, erklären Falszewski, Frese und Salomon übereinstimmend.

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